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Optimierung der Qualität in Kommissionierung und Verpackung (QUINKOM)
 
 
  Warum die Prüfplanung in Kommissionierung und Verpackung optimieren?  
 
 

Um die in der Kommissionierung und der Verpackung entstandenen Fehler rechtzeitig vor der Auslieferung an den Kunden zu erkennen und somit die Kosten für die Behebung der Fehler im Rahmen der Retourenabwicklung zu reduzieren, sind Qualitätsprüfungen erforderlich. Durch die Prüfkosten können sich zum einen jedoch die Kosten im Kommissionier- und Verpackungsbereich erhöhen und zum anderen verlängern sich die Durchlaufzeiten der Aufträge. Aufgrund der gegenläufigen Ziele und Effekte bedarf es daher einer an den Kommissionier- und Verpackungsablauf und die verwendeten Technologien angepassten Prüfplanung. In welcher Form die Integration der Qualitätsprüfung in den Kommissionier- und Verpackungsablauf erfolgt, legt die Prüfplanung fest, die durch die Freiheitsgrade „Prüfmethode“, „Prüfart“, „Prüfzeitpunkt“, „Prüfort“ und „Prüfumfang“ charakterisiert wird.
Während in anderen Bereichen, z. B. in der Teilefertigung, die Qualitätslage und die Wirtschaftlichkeit durch den Einsatz einer qualitätsorientierten Simulation verbessert werden konnte, sind bislang für Kommissionierung, Verpackung und Retourenabwicklung keine vergleichbaren Ansätze bekannt.

 
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  Kurzbeschreibung des Projektes  
 
 

 Ziel:
Durch die Erstellung eines ganzheitlichen Referenzmodells für die Kommissionierung und Verpackung wird die Auswahl einer geeigneten Prüfstrategie hinsichtlich Qualität, Kosten und Durchlaufzeit unterstützt. Dies ermöglicht es, den optimalen Prüfumfang und Prüfzeitpunkt in Kommissionierung und Verpackung bereits vor der Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen prospektiv abzuschätzen.

Umsetzung:
Alle in der Kommissionierung und Verpackung auftretenden Prozesse werden nach Handhabung und Prüfung unterschieden. Für jeden Prozess werden Zeiten, Kosten und Fehlhandlungs- bzw. Fehlerentdeckungswahrscheinlichkeiten ermittelt, sodass Fehlerfolgekosten durch Nacharbeit und Retourenabwicklung dargestellt werden können.
Es werden mit einem Simulationsmodell exemplarisch für verschiedene Szenarien optimale Prüfstrategien abgeleitet und die Vorgehensweise wird in einem Leitfaden dokumentiert.
 
Nutzen:
Für Unternehmen ist es wichtig, das Optimum des Prüfumfangs hinsichtlich der Gesamtkosten für Fehlererkennung, Fehlervermeidung und Fehlerbehebung sowie der Kommissionierqualität und Durchlaufzeit zu ermitteln.
Durch den zu erarbeitenden Leitfaden in Verbindung mit dem Referenzmodell wird es für kmU möglich, ein eigenes Simulationsmodell zu erstellen und mit Hilfe entsprechender Simulationsexperimente Basisdaten als Grundlagen für die zu treffenden Entscheidungen (Prüfumfang erhöhen/senken, Prozessstabilisierung etc.) zu ermitteln.
 
Das Forschungsvorhaben wird durchgeführt von der Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) e.V. in Dortmund. Es wird durch die Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) in Bremen koordiniert und über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert.
 
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 contact@rif.fuedo.de